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Carrotmob in Augsburg ein voller Erfolg 


Der am Freitag, den 10. Juni organisierte Carrotmob in Neusäß war dank der angenehmen Temperaturen und der regen Beteiligung ein großer Erfolg.
Das Konzept des Carrotmobs, der ursprünglich aus den USA kommt, ist es, einen Laden zu finden, der sich dazu bereiterklärt, einen bestimmten Prozentsatz seines Tagesumsatzes am festgelegten Carrotmobtag in energiesparende Maßnahmen im eigenen Laden zu investieren. Hierfür wird dem Laden ein Energieberater zur Verfügung gestellt. Dieses Konzept wurde auch schon in anderen deutschen Städten wie München und Berlin durchgeführt, nun feierte es auch im Raum Augsburg Premiere.
Das Datum des Augsburger Carrotmobs war hierbei der 10. Juni.
Von 14 bis 16 Uhr drängten sich die Kunden in Sülo’s Kebaphaus in Neusäß.
Zur Unterhaltung spielte auch noch die Band „Your Enemy’s Best Friend“.
Dank der etwa 260 Besucher konnten dabei insgesamt fast 1600 Euro eingenommen werden. Dieses Geld wird nun in energiesparende Maßnahmen im Laden gesteckt. Dabei sollen im Fall von Sülo’s Kebaphaus einigeenergetische Schwachstellen verbessert werden. Alleine mit dem Austausch der Ladenbeleuchtung sparsamere Leuchtmittel können jährlich knapp 900 kWh Strom eingespart und somit fast 500 kg CO2eingespart werden, wie der Energieberater Mario Dehnhardt im Auftrag der Umweltstation berechnete. Zusätzlich dazu investierte der Ladeninhaber aus eigenem Engagement weitere 5000 Euro in energiesparende Maßnahmen.
Zuletzt wollen die Veranstalter des Carrotmobs, das P-Seminar „Soft Skills“ der Q11 des Justus-von-Liebig-Gymnasiums, noch einmal allen Besuchern für das rege Engagement danken.

 

 

 

Das Projekt wird von Heike Reumann (Uni Rostock), Nini Sahm und Lena Gierl (beide Uni Augsburg) betreut und wissenschaftlich begleitet.

 

Wir danken für die herzliche Unterstützung durch Green City München e.V. !

Diese Internetpräsenz ist ein Angebot der Umweltstation Augsburg und NANU! e.V.
Das Umweltbildungsprojekt "Prima Klima in Augsburg" wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit
und der Stadt Augsburg gefördert